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     Sainte Mère Eglise, ein Name welcher am Morgen des 6. Juni 1944 auf jedem Fernschreiber weltweit auftauchte und zu einem. Synonym von Hoffnung für das von Nationalsozialisten unterjochte Europa wurde. Jeder wollte wissen wo diese Stadt liegt, die als erstes von den Nazis befreit und wo als erstes wieder die französische Flagge gehisst wurde – inmitten der Halbinsel Cotentin, wo es nach Weiden duftet und wo es folkloristischen Erinnerungen der Wikinger anmutet.

 

 

 

 

 

 

 

       Während im Morgengrauen der Ansturm auf die Strände an diesem "längsten Tag" begann, der sich zur größten Invasion aller Zeiten formte, haben die Einwohner von Sainte Mère Eglise schon seit ein paar Stunden begonnen mit amerikanischen Fallschirmspringern Freundschaft zu schließen. Doch am Vormittag kippte die Lage und die Reaktion der Deutschen hat alle in die harte Realität dieser Zeit zurückgeholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     Aber die Geschichte von Sainte Mère Eglise selbst hat nicht mit der Landung begonnen. Vor diesem Ereignis geht seine Vergangenheit zurück bis ins Mittelalter: vom hundert jährigen Krieg, die Religions-Kriege, eine große protestantische Gemeinschaft im 17. Jahrhundert, über die französische Revolution, die Chouans (Untergrundkämpfer), bis zum städtischen Leben während des zweiten Kaiserreichs (Napoléon III).

     Heute ist das Kanton von Sainte Mère Eglise die anerkannte Heimat der bedeutenden Pferderasse "Selle Normand". Das Landungs-Museum ist eines der meistbesuchten der Basse Normandie. Zehntausende Besucher kommen jedes Jahr und genießen die Anmut einer Region mit vielfältigen und außergewöhnlichen Landschaften: von interessanten Sumpfgebieten hin zu feinen sandigen Stränden.

 

 

 

 

 

 

 

         Musée Airborne Sainte-Mère-Eglise                                                                                 Plage d'Utah Beach

 

      Wir werden nie die zwanzig - heute achtzig - jährigen Männer vergessen, die am 6. Juni 1944 mit ihren Fallschirmen über unserer Gemeinde abgesprungen sind. Zum 50. Jahrestag konnten nur mehr einige US Veteranen kommen, um zum Gedenken noch einmal über Sainte Mère Eglise abzuspringen. Sie haben wieder ihre Uniformen und Abzeichen getragen und wurden nach dem Sprung unter Applaus von vielen Fernsehstationen gefeiert. Dieses Mal gab es aber feierliche Musik anstatt der Alarmglocke der Kirche, die in der Nacht des 6. Juni 1944 unaufhörlich geläutet hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

              Cimetière américain de Colleville                                                                                          Omaha Beach

 

 

 

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